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Fahrradcodierung

Die persönliche Fahrradcodierung ist so unverwechselbar wie der eigene Fingerabdruck. Sicher und deutlich erkennbar in den Fahrradrahmen eingraviert, gibt sie klare Auskunft über den Besitzer. Die Codierung schreckt zuverlässig ab und schafft hohe Aufklärungsquoten bei Fahrraddiebstählen.

Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis und den Kaufbeleg für Ihr Rad mit.

Häufig gestellte Fragen zur Fahrrad-Codierung:

 

Was bedeutet "Fahrrad-Codierung" überhaupt?

Bei der Codierung wird eine Buchstaben-Zahlen-Kombination in den Fahrradrahmen eingraviert, die für jedes Rad einmalig ist und Rückschlüsse auf den Besitzer zuläßt. Dadurch werden Diebe abgeschreckt und sichergestellte Räder können den Besitzern wieder zurückgebracht werden.

Was wird in den Rahmen graviert?

Der alphanumerischer Code aus fünf  Teilen wird für jedes Fahrrad individuell zusammengestellt und eingraviert. Er besteht aus einem Kürzel für Landkreis oder Stadt (Autokennzeichen, 1-3 Buchstaben), dem Gemeindeschlüssel für den Ort (3-stellig), dem Straßenschlüssel (5-stellig), der Hausnummer (3-stellig) und den Initialen des Fahrradbesitzers (2 Buchstaben).

Woher stammt die Zahl für die Straße?

Fast alle deutschen Gemeinden haben für ihre Straßen sogenannte Straßenschlüssel vergeben, die für interne und statistische Zwecke genutzt werden. So kann jede Straße eindeutig identifiziert werden. Die Straßenschlüssel kann man auch selbst im Internet nachsehen:

ADFC-CodeGenerator

Wo wird die Nummer in den Rahmen graviert?

Bundesweit sollen Fahrräder nur rechts oben am Sattelrohr codiert werden. Dadurch kann mit einem Blick festgestellt werden, ob ein Rad eine Code-Nummer besitzt oder nicht.

Können alle Fahrräder codiert werden?

Grundsätzlich können wir alle Räder mit Stahl- oder Aluminiumrahmen codieren. Besondere Rahmenformen oder flächige Rohre verhindern manchmal, dass mit unserem Codiergerät rechts oben am Sattelrohr codiert werden kann.

Carbonrahmen können wir nicht codieren, weil das Material dafür ungeeignet ist.

Rostet das nicht?

Über die Gravierung wird ein farbiger Aufkleber mit transparentem Sichtfeld geklebt. Das macht die Codierung optisch auffälliger und dient auch als Rostschutz. An den bisher codierten Rädern konnten wir noch keine Korrosion durch die Gravur feststellen, obwohl die Stellen teilweise dem Regen direkt ausgesetzt sind. Manchmal wird auch erst Klarlack aufgetragen, der Aufkleber kommt dann zusätzlich darüber.

Wieso schreckt die Codierung Fahrraddiebe ab?

Die Code-Nummer wird durch den Lack direkt in das Metall des Rahmens graviert und ist fast nicht zu entfernen. Dazu müßte ein Dieb die Codierung abschleifen, was deutliche Spuren hinterläßt und möglichen Käufern signalisiert, dass dieses Rad gestohlen wurde. Bei hochwertigen dünnwandigen Rohren könnte der Rahmen durch das Herausschleifen auch vollkommen unbrauchbar werden, weil ein Loch im Rahmen entsteht.

Entfernt ein Dieb die Nummer nicht, so müßte er Käufern nachweisen, dass sein Name und Wohnort mit der Code-Nummer übereinstimmen, was fast unmöglich ist. Erfahrene Fahrraddiebe werden daher codierte Räder meiden, sie greifen lieber zu nicht codierten und schlecht gesicherten Fahrrädern.

Wie kann die Polizei sichergestellte Räder zurückgeben?

Findet die Polizei codierte Räder, kann sie über den Code den Wohnort und die Straße des Eigentümers ganz leicht ermitteln. Durch Hausnummer und die Initialen kann sie dann das Rad entweder direkt zurückgeben oder über Diebstahlanzeigen bzw. Einwohnermeldeamt den Besitzer herausfinden.

Funktioniert das System wirklich?

Schon vor Jahren wurde dieses System vielerorts eingeführt. Wo viele Fahrräder codiert werden, geht die Zahl gestohlener Fahrräder zurück. In Rheinland-Pfalz ist die Polizei seit August 2004 mit neuer Software ausgestattet, die die Zuordnung von aufgefundenen codierten Fahrrädern zu ihren Besitzern stark erleichtert. Fahrräder können in Rheinland-Pfalz bei den Gliederungen des ADFC und bei einigen Fahrradhändlern codiert werden, zum Teil auch bei anderen örtlichen Anbietern.

Beispiele für erfolgreiche Fahrradcodierungen:

Edenkoben, Dinslaken

Hat die Fahrradcodierung auch Nachteile?

Wie jedes System hat auch unser Codiersystem Nachteile:

  • So können nicht alle Rahmenformen und -materialien codiert werden;
  • Bei Wohnortveränderung (Umzug) muss die "alte" Codierung beibehalten werden (sie ist auch nach Jahren noch identifizierbar und so kann die aktuelle Adresse des Geschädigten über die Einwohnermeldeämter in Erfahrung gebracht werden);
  • Besitzer von Fahrrädern, welche typischerweise oft weiterverkauft werden (z.B. Kinderfahrräder), können wegen der "veralteten" Codierung ggf. nicht eindeutig ermittelt werden.

Was brauche ich, um mein Fahrrad codieren zu lassen?

Zunächst natürlich ein eigenes Fahrrad. Dass es wirklich Ihnen gehört, überprüfen wir anhand des Kaufbeleges (Rechnung/Kassenbon) und Ihres gültigen Personalausweises.

Was tun wir, wenn Sie keinen Kaufbeleg haben?

Sie bestätigen uns per Eigentumserklärung, dass Sie der rechtmäßige Eigentümer sind (Vordrucke halten wir bereit).

Was kostet die Codierung?

Meist kostet die Fahrradcodierung 10,- € pro Fahrrad, während Mitglieder des ADFC nur 5,- € zahlen. Wer am Codiertag Mitglied wird, bekommt sein Rad kostenlos codiert. Bei einigen ADFC-Gliederungen bestehen abweichende Regelungen.

 

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